Gesundheit & Medizin
Die folgenden Inhalte behandeln aktuelle Themen aus den Bereichen Gesundheit, Prävention, Sport, Beauty, ästhetische Medizin, Vitalstoffe, Ernährung und Anti‑Aging – gesund älter werden, jung bleiben.
Es handelt sich um allgemeine, monatlich wechselnde Informationen, die der Aufklärung und dem Wissenstransfer dienen.
Diese Inhalte stellen kein medizinisches Leistungsangebot und keine ärztliche Beratung der Praxis dar. Sie ersetzen keine individuelle medizinische Diagnose oder Behandlung.
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Die Andropause – was ist das eigentlich?
Die männlichen Wechseljahre, die sogenannte Andropause, beschreiben einen fortschreitenden, vergleichsweise langsamen und nur teilweisen Rückgang der Androgen-Sekretion und -Konzentration des Mannes. Es handelt sich dabei um die Sexualhormone Pregnenolon, Dehydroepiandrosteron (DHEA), Androstendion und insbesondere Testosteron.
Die Andropause wird auch als PADAM – partielles Androgen-Defizit des alternden Mannes – bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Alterungsvorgang, welcher jedoch bei einigen Männern mit einer schrittweisen Einschränkung der Sexualität, Stimmung und Energie einhergehen kann. Wie bei den Frauen beginnt die Andropause der Männer in einer Lebensphase, die oft große Anforderungen stellt.
Viele Männer zeigen im mittleren Lebensabschnitt Symptome, die denen bei Frauen in den Wechseljahren ähneln. So vielfältig die Aufgaben der Androgene – der männlichen Sexualhormone – sind, so vielfältig können auch die Symptome und Beschwerden sein, die durch einen Mangel an Androgenen – im Wesentlichen durch Testosteron – entstehen beziehungsweise bedingt sind.
Im Folgenden eine Übersicht typischer Beschwerden in der Andropause:
Psychische Störungen
- Vermindertes Selbstwertgefühl
- Reizbarkeit
- Erhöhte
- Chronische Müdigkeit
- Schlafstörungen
- Antriebsstörungen
- Depressive Verstimmung
- Konzentrationsschwäche, Gedächtnisstörungen
Vasomotorisch vegetative Störungen
Hitzewallungen und Schweißausbrüche
- Kreislaufbeschwerden
Organische Störungen
- Abnehmende Leistungsfähigkeit
- Abnahme des Hodenvolumens
- Nachlassen der Libido
- Erektionsstörungen
- Anstieg des Körpergewichts mit Zunahme des Körperfettanteils
- Nachlassende Muskelkraft
- Trockene und spröde Haut
- Gelenk-, Skelett- und Muskelschmerzen
- Anämie (Blutarmut)
- Angina pectoris (Brustenge) – Hauptsymptom bei einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit, KHK)
- Nachlassen der Leistungsfähigkeit des Immunsystems
- Verminderter Bartwuchs
- Gynäkomastie – Vergrößerung der Brustdrüse des Mannes
- Osteoporose (Knochenschwund)